Chronik der Artlenburger Segel Gemeinschaft – ASG
1970-1980
18. MÄRZ 1970
Gründungsprotokoll der Seglerfreunde Jagemann Firch, Schuchardt Schulze, Sauer, Quitt und Nommsen.
27. JUNI 1970
Vollendung und Dokumentation der Satzung Artlenburger Segelgemeinschaft ( ASG ).
22. OKTOBER 1970
Einreichung an das Registergericht Lüneburg unter der UR-Nr. 674 des Notars Dr. Böhme zur Eintragung des Vereins (Kostenwert DM 3.000,00 - Preis der Eintragung DM 10,55).
17. DEZ. 1970
Eintragung des Registergerichtes zu Lüneburg unter der Reg.-Nr. 683. Ulrich Sauer ist Vorsitzender. Volker Jagemann sein Stellvertreter, Hermann Schulz als Kassenwart, Hans Joachim Quitt als Schriftführer.
15. APRIL 1971
In der DSV-Ausgabe 8/71 wird der Stander der ASG veröffentlicht (blauer Stander, in der Mitte einen großen, roten Kreis).
24, APRIL 1971
Auf Antrag genehmigt das Registergericht unter der UR-Nr. 163, daß folgende Mitglieder nunmehr im Vorstand sind:
- H. J. Quitt als 1. Vorsitzender
- Günter Franke als 2. Vorsitzender
- Hartwig Culemann als Schriftführer
- Karten Schuchardt als Kassenwart.
14. MAI 1971
Der ASG wird vom DSV als Mitglied aufgenommen (Aufnahmeantrag DM 100.00 - Jahresbeitrag DM 250.00); Reg.-Nr. 86.
4. FEBR. 1972
Jahreshauptversammlung, der Mitgliedsbeitrag beträgt DM 40.00. die der Bootsbesitzer DM 65,00.
30. JUNI 1972
Außerordentliche Mitgliederversammlung. Einziger TOP-Punkt. wo künftig der Steg verankert werden soll. Zur .Alternative stehen die Plätze oberhalb der Elbbrücke von Lauenburg, das Artlenburger Brack, das Tesper Brack oder der bisherige Platz im Buhnenfeld. Nach längerer (!) Diskussion einigte man sich schließlich auf das Artlenburger Brack. Das Thema der ,.Arbeitsstunden” wurde hier offiziell geboren (25 Std/Jahr - ansonsten DM 4,00 pro Stunde zu zahlen).
23. FEBR. 1973
Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende Quitt teilt mit das die Oberelbe sauberer geworden ist….- Sitzungsende gegen Mitternacht.
28. JUNI 1973
Abschluß einer Haftpflichtversicherung bei der Colonia. Police-Nr. 20212004627 - Jahresbeitrag für 25 Mitglieder - DM 63,00 - die Gruppenversicherung der Boote wurde bei der Nord-Deutsche und Hamburg-Bremer Versicherungs AG abgeschlossen.
16. SEPT. 1973
Außerordentliche Hauptversammlung. Stegpfähle sind im Winter mit Stroh gegen den Eisgang zu schützen, das Toilettenproblem wird gelöst durch die Anschaffung eines entsprechenden Wagens, es soll eine Frischwasserleitung gelegt werden, der Bau von Selbstbau-Optis wird beschlossen.
14. JUNI 1974
Deckungszusage der Nord-Deutschen Versicherungs AG, daß die Optis der Yachten Faszination 11. Hanika und Kyros für den „Tag der offenen Tür“ Gäste befördern dürfen.
13. SEPT. 1974
Außerordentliche Hauptversammlung. Es werden Platten zur Befestigung der Hauptwege zwischen den Wagen angeschafft (DM 1.000,00).
27. FEBR. 1976
Jahreshauptversammlung. Die Winterlagerung der Boote ist unzureichend, der Vorstand wird beauftragt ein passendes Grundstück zu suchen, der Jahresbeitrag wird auf DM 100,00 festgelegt - die Stegplatzgebühr beträgt einmalig DM 250,00. 30-ltr.- bzw. 50-ltr.-Kanister werden dringend zum Stegbau benötigt.
25. FEBR. 1977
Jahreshauptversammlung. Lydia Planje bietet wieder Segelunterrichi für Kinder an. Für den geplanten Bau einer Halle für die Winrerlagerung werden 2000 qm Land ins Auge gefaßt. Pro Stellplatz würden etwa DM 4.000.00 pro Boot anfallen. Für DM 300:00 wurden Stühle gekauft.
17. FEBR. 1978
Jahreshauptversammlung. Das Amt des Fahrtenwartes wurde abgeschafft. E. Koop wird Stegwart. Vergnügungsobmann ist H. Bruhnkc.
10. APRIL 1978
Klaus-Peter Höppner wird in den Vorstand berufen, Reinhold Nickel scheidet aus (Preis des Amtsgerichtes DM 35,72).
25. NOV. 1978
Außerordentliche Hauptversammlung. Diskutiert wird der Stegneubau bzw. Bau einer Spundwand. Letzteres liegt aber zwischen DM 46.000.00 und DM 55.000.00. Ein Stegneubau beträgt dagegen nur DM 800,00 pro Liegeplatz (Baubeginn Herbst 1979). Trotz harter Diskussion konnte eine Einigung nicht erzielt werden. Der Vorstand wurde beauftragt, die Kalkulation erneut zu überprüfen.
9. MÄRZ 1979
Jahreshauptversammlung. Für nicht geleistete Arbeitsstunden, wird der Stundenlohn auf DM 12.00 erhöht, nachdem der Vorstand mit seinem Antrag auf DM 15,00 zu erhöhen, scheiterte. Er kann sich aber mit der erstmaligen Einführung einer Arbeitskarte durchsetzen, obwohl in der Diskussion immer wieder warnend die „Bürokratisierung” aus dem Plenum kam. In dieser Versammlung wurde nach ausdauernder Debatte endlich die Entscheidung für einen Stegneubau, und damit gegen die Spundwand gestimmt (9 Stimmen für die Spundwand - 11 Stimmen für den Stegneubau). Betreffend des Materials lautete das Ergebnis: 17 Stimmen für Aluminium, l Stimme für Holz (wer war das ? (Anmerkung der Redaktion)) - 2 Enthaltungen.
1980-1990
22. FEBR. 1980
Das Amt des Lustwarts ist vakant - aber keines der anwesenden Mitglieder wollte dieses übernehmen - der Vorstand übernimmt es kommissarisch. Für die Teilnahme an einer Busfahrt zum Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven haben sich 22 Teilnehmer gemeldet.
20. FEBR. 1981
Neue Beitragsfestsetzung: Jahresbeitrag DM 200.00, passive Mitglieder DM 135,00, einmaliger Stegbeitrag DM 400,00, Aufnahmegebühr DM 50,00 Arbeitsstunden DM 12,50 bei einem Soll von 18 Std./Jahr.
19. FEBR. 1982
Heinrich Bohne wird per Akklamation zum Stegwart gewählt. Rasenmähen gehört ab sofort zum Arbeitssoll. Das Problem der Anschaffung eines gebrauchten Gasherdes wird nach anfänglicher Ratlosigkeit spontan durch Ulla Schuchardt gelöst -was ihr durch lebhaften Beifall honoriert wird. Durch Anregung von Jürgen Benson wird die zukünftige Nutzung des Toilettenwagens neu überdacht (Stauraum, WC nur für das kleine „Geschäft” und Waschgelegenheit).
18. FEBR. 1983
Karl-Heinz Schulz leitet erstmalig als Alterspräsident die Neuwahl des Vorstandes. Heiner Bohne tritt als Stegwart zurück. Erwin Schimann wird einstimmig als Nachfolger gewählt. Der Alu-Stegbau läuft auf Hochtouren. Erstmalig kommt der Vereinstraktor ins Gespräch.
17. FEBR. 1984
Die Alu-Stege sind fertig. Erneute Diskussion um den Toilettenwagen, einstimmig wird auf den Einbau einer Dusche verzichtet. Der Traktor ist angeschafft, die Versicherungssumme übernimmt der Verein. Die Eigentümergemeinschaft trägt alle anderen Kosten. Die Heckpfähle werden mit vereinten Kräften unter Zuhilfenahme der von Günter Franke organisierten Ramme neu gesetzt. Dabei konnte erreicht werden, daß die Ramme ein Taufbad in der Elbe erhielt.
12. FCBR. 1985
Jürgen Benson erhält als Dank and Anerkennung für seine unermüdlichen Bemühungen um die Gesangsgruppe der ASG auf Vorschlag des Norddeutschen Sängerbundes den Ehrentaktstock im Block 1. Klasse (Taktstock und Block entstanden in der berühmten Kunstwerkstatt Culemann / Schulz.
29. JUNI 1985
Jubiläumsfest 15 Jahre ASG.
21. FEBR. 1986
Es wird einstimmig beschlossen, das Artlenburger Brack in das Hafenhandbuch aufzunehmen. Kontakte zur Kreuzer-Abteilung werden aufgenommen, Diskussionen beginnen über den Bau eines neuen Clubwagens
20. FEBR. 1987
Per Dia wird der neue Vereinswagen vorgestellt; der zwischen Weihnachten und Neujahr von den Mitgliedern gebaut worden war.
19. FEBR. 1988
Heinz Erdtmann überrascht den Vorstand mit dem Erwerb eines Motorbootes und erzeugt dadurch eine heftige Diskussion, ob derartige Ungewohntheiten zur Regel werden könnten. Der Vorstand setzt sich durch mit dem Hinweis auf die Vereinssatzung: Nach § 5 Absatz 3 werden Mitglieder, die ausschließlich den Motorbootsport ausüben, in der Regel durch den Vorstand zum Jahresende ausgeschlossen…. H. Erdtmann muß passives Mitglied werden. Ein zweiter neuer Wagen soll gebaut werden. Günter Franke stellt den Antrag, daß ein Schild am Clubwagen angebracht wird, wonach Hunde keinen Zutritt haben. Aber hier kann er sich nach langer Debatte nicht durchsetzen, ein Appell an die Hundebesitzer erfolgt jedoch, daß diese verstärkt darauf achten, daß die Hunde draußen bleiben.
17. FEBR. 1989
Heiner Bohne hat in Eigenarbeit einen Kran gebaut, mit dem die Stegteile ohne „Schufterei” ins Wasser gehoben werden können. Unsere beiden Clubmitglieder Heiner & Heiner haben in den Weihnachtsferien den Steg zum Deich hin verlängert.
1990-2000
16. FEBR. 1990
Der Verein ist 20 Jahre alt. Der Vorsitzende hält einen Rückblick auf die zurückliegenden Jahre hinsichtlich Fähre, Plumsklo, Flaggendiskussion und Umzug ins Artlenburger Brack. Der Kran hat seinen ersten Einsatz gut absolviert, Klaus Peter Höppner tritt als Schriftführer zurück. Sein Nachfolger wird Dieter Kujath. Laut Henry Piehl gelten Polyesterboote, wenn sie abgewrackt werden müssen, nicht als Sondermüll…..Lothar Klotz organisiert zum 1. Mai 1990 die erste Geschwaderfahrt in die ehemalige DDR nach Boizenburg.
15. FEBR. 1991
Im Zuge einer Gesamtrenovierung wird der Fahnenmast heruntergenommen und im Großeinsatz restauriert.
16. FEBR. 1992
Die Pflichtstundenbcträge bei den jährlichen Arbeiten werden von DM 15.00 auf DM 20.00 erhöht.
21. FEBR. 1993
Die neuen Postleitzahlen lassen auch unsere Adressenliste nicht ungeschoren. Das Thema Hamburger Hafenschlick wird diskutiert. Karsten Schuchardt berichtet über die neueingeführte Untersuchungspflicht für Sportboot-Anhänger durch den TÜV. Horst Joussen wird einstimmig zum offiziellen Regattaleiter gewählt. Der Gedanke zum Bau eines neuen Arbeitsbootes wird geboren.
20. FEBR. 1994
Erste lebhafte Diskussionen über das Wie, Wann und Wo unserer 25-Jahr-Feier. Es wird ein Festausschuß gewählt. Nach den Entwürfen von Jürgen Benson wird das neue Arbeitsboot in Aluminium erstellt, Gewicht ca. 250 kg. Kosten ca. DM 3.000.00. Fertigstellung Winter 1994/1995.
18. MÄRZ. 1995
54 Mitglieder des ASG feierten die Jubiläumsfeier ,25 Jahre ASG” in der Lauenburger Mühle.
01. MAI. 95
Zum wiederholten Mal fällt das Ansegeln ins Hochwasser und wurde durch eine Wanderung nach Fischhausen ersetzt.
26. MAI. 95
Sabine und Heinz Solka starten nach einer kleinen Feier von unserem Hafen zur Weltumsegelung .
Ebenso werden Maria u. Ronald Maltzahn geehrt, Ronald wird sein Schiff mit K.H. Schulz zunächst in die Karibik überführen. Maria folgt dann nach und segelt mit ihm weiter Richtung Australien.
19. AUG. 95
25 Jahre ASG wird mit zahlreichen Gästen und Livemusik in einem großen Zelt auf unserem Gelände gefeiert.
’95
Sportboote müssen gekennzeichnet werden, D. Kujath führt das Mittwochssegeln ein.
01. MAI. 96
Wieder wird das Ansegeln wg. Hochwassers zum Wandern , diesmal zur “Stixter Wanderdüne”.
’96
Durch Eisgang gezogene Pfähle werden von der Melbecker Feuerwehr gekonnt wieder eingespült, ein Pfahl verschwindet allerdings Richtung Erdmittelpunkt.
Im Sommer findet eine Opti-AG der GS Artlenburg auf unserem Gelände statt.
HV 97
Wiederwahl des Vorstandes:
- H.-J. Quitt (1. Vors.)
- D.Kujath (2. Vors.)
- K. Schuchardt ( Kassenwart)
- J. Ostrowitzki (Schriftführer).
01. MAI. 97
Ansegeln können wir zum Hafen II nach Geesthacht.
JUNI .97
Das 3. Paar der ASG Daphne und Rainer Firch starten zu ihrer 5-jährigen Weltumsegelung.
NOV. 97
J. Ostrowitzki bietet einen mehrabendlichen GMDSS-Kurs an.
PFINGSTEN ’98
Die diesjährige Pfingsttour führt uns bei herrlichstem Segelwetter nach Neuhaus /Oste.
JUNI .98
Heinz und Sabine Solka haben ihre Weltumsegelung gesund und glücklich beendet, sie werden von den Schiffen der ASG aus dem Kanal abgeholt, 200 Gäste empfangen sie auf dem Vereinsgelände.
HV ’99
Wg. der gestiegenen Gästezahlen appelliert der Vorstand daran, bei Abwesenheit des Schiffes dies durch ein grünes Schild kenntlich zu machen. Schilder werden zur Verfügung gestellt. Notfälle auf der Oberelbe sollen in Zukunft der Revierzentrale Magdeburg ( Tel.:03922267) mitgeteilt werden. Der Vorstand wird komplett wiedergewählt.
05. SEPT .99
Dank eines neuen Konzeptes der Juxregatta durch Karla und Wolfgang Zeyn nehmen wieder viele Mitglieder der ASG daran teil.
2000-2010
HV ’00
Karsten Schuchardt wird für seine mustergültige bald 30 jährige Kassenführung durch den Vorsitzenden H.-J. Quitt mit einer silbernen Handkasse mit einem goldenen Streifen geehrt.
Erstmalig ist die Warteliste der ASG geschrumpft.
Unterwasserfarben dürfen kein TBT mehr enthalten, Wasserschutzpolizei nimmt Wischproben an den Schiffen.
01. MAI .00
Auch in diesem Jahr muss das Ansegeln auf der Elbe wegen Hochwassers ausfallen – es wird auf dem Winterlagergelände gegrillt.
HV ’01
Dieter Kujath macht seine Ankündigung von ’00 wahr und steht für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Er wird nach Würdigung seines Engagements mit einem Geschenk verabschiedet.
Der 1. Vorsitzende H.-J. Quitt ist nunmehr 30 Jahre im Vorstand. Bei seiner Wiederwahl wird ihm für seinen langjährigen Einsatz gedankt.
Ebenso wieder gewählt werden K.Schuchardt u. J. Ostrowitzki.
W. Zeyn übernimmt die Aufgabe des 2. Vorsitzenden.
Ein zweiter Trecker, mit größerer Leistung, soll zusätzlich zu dem der Eignergemeinschaft vom Verein beschafft werden. Beide Fahrzeuge sollen ein Unterstand auf dem Winterlagergelände erhalten.
01. MAI .01
Das Verlassen des Hafens durch Schiffe mit Tiefgang größer als 1,5m ist nur unter starker Krängung möglich. Der Versuch der Gemeinde, die Zufahrt zum Hafen mit einer Barkasse eines Anliegers frei zuspülen, misslang.
HV ’02
Nach ’76 tagt die ASG wieder in Nienaus Gaststätte.
Durch Beschluss der HV kann das langjährigen Mitglied J. Benson ein Motorboot an den ASG-Steg legen.
APRIL .02
Das Loten der Hafeneinfahrt lässt bei dem langjährig zu erwartenden Niedrigwasserstand im Sommer eine Einfahrtstiefe von 0,3m vermuten.
Auf energische Intervention des Vorsitzenden wird vom Westrand der Einfahrt aus, mit einem Bagger mit überlangem Ausleger, die Rinne freigebaggert.
AUG .02
D. und R. Firch kommen nach 5 Jahren von ihrer Weltumsegelung gesund und wohlbehalten zurück.
24. AUG .02
Die Artlenburger Segelgemeinschaft trauert um ihr Mitglied Ronald Maltzahn, der in Ausübung seines geliebten Segelsportes bei der Rückreise von Australien nach Europa tödlich verunglückte.
Ein Jahrhunderthochwasser zwingt uns, viele Boote und vor allem die Wagen kurzfristig aus dem Wasser zu holen. Einige Schiffe bleiben im Wasser und werden nach Uelzen oder Travemünde verlegt. Die Stege bleiben gut gesichert mit zusätzlichen Festmachern im Wasser. Mit hohem Einsatz vom Bundeswehr , Hilfsorganisationen und Privatleuten können die Deiche schließlich gehalten werden.
Die Hafeneinfahrt ist natürlich wieder versandet.
27. NOV .02
Der 1. Vorsitzende entdeckt entsetzt, dass die Hälfte unser Alu-Stege aus dem Winterlager gestohlen wurden. Die Anzeige bei der Wasserschutzpolizei, sowie eine tagelange Telefonrecherche bei Altmetallhändlern der näheren und weiteren Umgebung ist erfolglos.
Glücklicherweise bekommen wir Hilfe und die Stegteile werden gegen Erstattung der Materialkosten neu gebaut.
HV ’03
Unser 1. Vorsitzender Hans-Joachim Quitt steht nach 33 Jahren Vorstandsarbeit für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung, da er plant nach seiner Pensionierung monatelang unterwegs zu sein und damit im Verein nicht mehr präsent ist.
Die HV wählt Wolfgang Zeyn zum neuen Vorsitzende
2. Vorsitzender wird Jürgen Ostrowitzki
Kassenwart bleibt Karsten Schuchardt und neuer Schriftwart wird York Luce.
Die 1. Amtshandlung des neuen Vorsitzenden ist die Verabschiedung des alten. Dieser wird mit einem “leuchtenden Geschenk” und einem selbstverfassten Gedicht geehrt, das seine Verdienste und die seiner Frau für die Gemeinschaft würdigt. Aus der Gemeinschaft wird ihm einstimmig der Ehrenvorsitz angetragen, den er , erfreut über diese Anerkennung, annimmt.
APRIL .03
Die versandete Einfahrt soll mit einem viel zu kleinem Bagger freigespült werden, was misslingt und die Bootslieger des Hafens mit etwas mehr Tiefgang die ganze Saison beschäftigt.
SOMMER ’03
Der Deich ist planmäßig erhöht worden. Der Hafenanlieger sind aber dadurch nur mäßig gestört worden.
HV ’04
Die HV beschließt, dem langjährigem Mitglied E. Schiemann zu erlauben sein Motorboot an den Steg zu legen.
K. Schuchardt macht seine Ankündigung war. Er tritt nicht mehr zur Wahl des Kassenwartes an.
Unser 1. Vorsitzender würdigt die Verdienste von Karsten für die ASG. Karsten macht noch einmal deutlich, dass er die jeweiligen Jahresabschlüsse immer mit der Unterstützung seiner Ulla angefertigt habe. Beide erhalten Geschenke als Dank u. Anerkennung.
Der neue Kassenwart wird Steffen Schulz.
APRIL .04
Die Gemeinde macht ihre Ankündigung wahr und lässt die Einfahrt ausbaggern, sodass für Anlieger und Gäste der Hafen wieder problemlos angelaufen werden kann.
AUG .04
Sabine und Heiz Solka taufen mit einem großen Fest ihr neues Schiff Magic Life und starten zu ihrer 2. Weltumsegelung. Diesmal ohne zeitliche Begrenzung.
09. OKT .04
Eine kurzfristig einberufene Mitgliederversammlung beschließt einstimmig, die in der Satzung festgelegte Begrenzung der Mitgliederzahl aufzuheben. Diese Aufhebung ist notwendig, um die Gemeinnützigkeit zu erreichen.
Unser Fahnenmast muss erneut gelegt werden, um ihn zu streichen.
HV ’05
Um den gewohnten Zweijahresrhythmus wieder zu erreichen wird der Vorstand (wieder)gewählt.
Der Vorsitzende hebt hervor, dass die Anlage der ASG gut in Schuss sei. Er betont, dass das nur möglich ist, da etliche Mitglieder weit über ihre Stundenverpflichtung von 16 Std. Zeit investieren.
Unser seit 1983 tätiger Stegwart E. Schimann möchte seine Tätigkeit in jüngere Hände übergeben. Seine verdienstvolle Arbeit wird vom Vorsitzenden gewürdigt und mit einem Geschenk anerkannt.
Neuer Stegwart wird Peter Schlitzkus.
MAI .05
Die Artlenburger Segelgemeinschaft ist gemeinnützig geworden.
Mehlschwalben haben über der Tür ihr Nest gebaut und ziehen dort ihre Jungen auf. Der Betrieb in den Wagen scheint sie in keiner Weise zu stören.
HV ’06
Der Vorstand bezeichnet die festen Veranstaltungen der Gemeinschaft, wie das An- u. Absegeln, das Sommerfest mit Heiners Basar, die Juxregatta, die Bilgensuppe und das Labskausessen, wie auch der Auf- u. Abbau der Stege als Highlights der Saison, was sich auch durch die jeweils gute Beteiligung zeigt.
Eine weitere Satzungsänderung wegen der Gemeinnützigkeit der Gemeinschaft betrifft einen Umstand, an den wir gar nicht denken wollen: Eine eventuelle Liquidation muss für das Finanzamt geregelt und in der Satzung ergänzt und festgehalten werden.
Dank J. Ostrowitzki ist die ASG ist nunmehr online, die Adresse lautet www.ASG-Elbe.de.
Um den wieder zahlreicheren Kindern und Jugendlichen von Mitgliedern entgegenzukommen, wird die Juxregatta in eine Jugendregatta umgewandelt. U. Gerke ist in ’07 bereit, die Jugendregatta auszurichten.
Nach kontrovers geführter Diskussion wird beschlossen, die Hauptversammlungen in Zukunft im “ Hägfeld” stattfinden zu lassen.
Das Ansegeln fällt mal wieder ins Wasser.
01. MAI .06
Nach vielen Jahren besuchen wir wieder einmal das Elbschifffahrtsmuseum, das , wie gewohnt, uns interessante Einblicke gibt, wie sich die Elbschifffahrt entwickelte.
13. MAI .06
Das Hochwasser lässt den Stegaufbau erst am 13.05. zu.
HV ’07
Die Artlenburger Segelgemeinschaft trauert um ihr aktives Mitglied Erhard Faber. Erhard gehörte zu denjenigen, die schon ganz früh in die Gemeinschaft eingetreten sind und in den Anfangsjahren auch viel praktische Hilfe beim Aufbau der Anlagen geleistet haben.
Es wird auf der HV beschlossen, ab dem Protokoll ’07 eine Liste der Ausgaben und Einnahmen der Gemeinschaft beizufügen.
Der 2. Vors. Jürgen Ostrowitzki berichtet über zahlreiche Erhaltungsarbeiten, die im vergangenen Jahr geleistet wurden und hebt besonders hervor, dass im Schnitt damit 23 Std. pro Mitglied geleistet wurden, betont aber auch den besonders intensiven Einsatz einiger Mitglieder und die tatkräftige Mitarbeit der Jugendlichen.
Es wird noch einmal darauf verwiesen, dass bei Abwesenheit der Platz mit grünem Schild zu markieren ist.
Der Vorstand wird wiedergewählt.
SOMMER ’07
Die neue Betonnung wird einhellig gelobt und ist sicherlich mit Ursache, dass wieder mehr Gäste den Hafen aufsuchen.
HV ’08
Anlässlich eines erneuten Diebstahles auf dem Winterlagergeländes, wird beschlossen, die Stegteile durch verschiedene Maßnahmen besser zu schützen.
Bedauernd wird zur Kenntnis genommen, dass der eventuell durch die Gemeinde vorgesehene Bau einer Fäkalabsauganlage gestrichen wurde.
01. MAI .08
Unser Ansegeln geht dieses Jahr wieder zu Fuß nach Fischhausen, da die Einfahrt noch nicht gebaggert wurde.
28. SEPT .08
Der ABC schlägt vor, das Absegeln/Abmotoren gemeinsam durchzuführen und richtet das erste gemeinsame Fest aus . Bei frischen Temperaturen feiern wir auf dem ABC-Gelände ein gelungenes Fest.
HV ’09
Die HV beschließt das Aufnahmeverfahren von Mitgliedern neu zu regeln : An der ASG Interessierte sind nunmehr für ein Jahr Gastlieger am Steg und beantragen dann die Mitgliedschaft.
Die nachfolgende Hauptversammlung berät und beschließt die Aufnahme.
Diese Gastlieger sollten sich möglichst mit einem Passbild und einer kurzen Beschreibung am “schwarzen Brett” im Vereinswagen vorstellen, damit sie allen Mitglieder bekannt sind. Ein “Pate” aus der Reihe der Mitgliedern soll ihnen das Einleben erleichtern.
Es wird noch einmal betont, dass der Platz 0 für durchreisende Gäste vorgesehen ist.
Der Vorstand wird wiedergewählt.
HV ’10
Das 40-jährige Gründungsdatum soll am 20.03. vereinsintern im Schützenhaus Artlenburg gefeiert werden.
Der Anregung des ABC folgend soll am 1. Mai die Saison mit einer gemeinsamer Fahrt der Brackanrainer begonnen werden. Das anschließende Fest organisiert der ASG unter Assistenz des ABC.
Das Slippen von Booten der Vereinsmitglieder auf dem Gemeindeslip ist nach wie vor kostenlos. Dazu ist es aber notwendig, dass der Vereinsname am Spiegel “prangt”.
02.10.2010
Am 02.10. werden, aufgrund einer Hochwasserwarnung, von kurzfristig zusammengerufenen Mitgliedern die Wagen abgebaut, gleichzeitig bringen einige Mitglieder ihre Boote schon mal ins Winterlager. Das traditionelle Absegeln am 03.10. fällt natürlich auch dem Hochwasser zum Opfer und wird durch eine sehr interessante Lüneburger Rathausführung unter der Leitung von Karla Zeyn mit anschließendem gemeinschaftlichem Essen ersetzt.
Der Stegabbau erfolgt nach Ablauf der Hochwasserwelle in gewohnter Routine am 23.10.2010.
Highlight des Dia-Abends (19.11.) ist der Filmbericht von Uwe Gehrke über seinen Fluss-,Kanal- und Schleusentörn nach Paris.
Der Kniffel- und Grünkohlabend bringt wieder etliche Sieger hervor. Die Grünkohlönigskrone geht an Henry Piehl.
Anhand von Grafiken erläutert Wolfgang die ungewöhnliche Hochwassersituation des Jahres 2010. Der Schluss liegt nahe, dass nach den Jahren 2002, 2006 und 2010 zukünftig ca. alle 4 Jahre ein Jahrhunderthochwasser durchläuft.
2010
Die Elbe führt sich zum Jahresbeginn 2010 mit Eisgang und Hochwasser ein. Dadurch verzögert sich der angepeilte erste Stegaufbautermin erheblich.
40 Jahre Artlenburger Segelgemeinschaft e.V. gilt es am 20.03. im Artlenburger Schützenhof gebührend zu feiern. Die sorgfältig vorbereitete Feier bereitet allen Gästen viel Freude, und der bebilderte Blick in die Chronik des Vereins ruft viele schöne Erinnerungen wach.
Wolfgangs Aufnahmen führen weiter durch die Saison. Erst am 23. und 24. April können die Stege und Wagen aufgebaut sowie die Tonnen ausgelegt werden. Das Ansegeln am 1. Mai findet im kleinen Rahmen statt, da viele Boote noch nicht aufgeriggt sind. Ein eingeschobener Arbeitseinsatz am 29.05. hilft den Reparaturstau abzubauen. Anfang Juni haben bereits etliche Boote den Hafen zum Sommertörn verlassen, da können die Daheimgebliebenen in Ruhe das Sommerfest feiern.
Wesentlich quirliger geht es auf der Jugendregatta am 04. September zu. Die Bohne Töchter haben eine lockere und fröhliche Veranstaltung auf die Beine gestellt. Erfreulich die Teilnahme von Eltern und Kindern vom ABC. Den von Steffen Schulz angefertigten Wanderpokal, einen Riemen, gewinnt Michael Fritz. Das leckere Labskaus, von Inga und Jochen angerichtet, rundet den Tag ab. In weiser Voraussicht hat Steffen rechtzeitig zur Bilgensuppe für den Verein ein Partyzelt gekauft. So können wir bei strömendem Regen Birgits gehaltvolle Bilgensuppe unverdünnt auslöffeln.
2011 - 2020
2011
Trotz Eisgang und Hochwasser auf der Elbe im Januar 2011 kann der Steg- und Wagenaufbau zu den angesetzten Terminen erfolgen. Die Aufnahmen zeigen auf der gegenüberliegenden Seite die Bagger beim Buhnenbau.
Das gemeinsame Ansegeln und Anmotoren der Vereine im Brack am 1. Mai, unter Leitung der ASG, ist ein voller Erfolg. Mit Unterstützung durch den ABC können ausreichend überdachte Sitzplätze bereitgestellt werden. Die Verpflegung ergibt, dank Hellas Beratung und Einsatz und der von den weiteren Helfern der ASG zugestellten Salate und Kuchen ein buntes, gut schmeckendes Menü. Die Stimmung der ca. 80 Teilnehmer ist entsprechend gut. Es gibt nach der Veranstaltung viele positive Rückmeldungen, die sich für eine Wiederholung aussprechen.
Wolfgang dankt allen Helfer für den Einsatz und die Aufgeschlossenheit, mit der sie an die Veranstaltung herangegangen sind.
Obwohl viele bereits auf Törn sind, verläuft das Sommerfest unter guter Beteiligung in bester Laune.
Wenn ein Skipper sein Schiff selbst gebaut hat, dann ist eine Taufe ein ganz besonderes Ereignis. Und so wird es von den stolzen Erbauern und Eignern Peter Schlitzkus und Ute Kotter bei der Taufe von Kuddel am 03.07. entsprechend gefeiert.
Die von Francisco und seinen Helfern organisierte Jugendregatta besticht durch fröhliches Treiben und die Verteilung großer Pokale an kleine Leute.
Die Bilgensuppe von Birgit und das Absegeln mit Grillen beschließen die Veranstaltungen am Brack. Beim Stegabbau machen Sonne und Birgits Suppe die Arbeit erträglicher.
Beim Dia-Abend zeigt Yorck Bilder vom Törn in die Boddengewässer und Peter Wried von seinem beeindruckenden Törn nach Amsterdam.
Kniffeln und Grünkohlessen ist am 14.01.2012 im Gasthaus Nienau angesagt. Die Familie Nienau hatte zur Jugendregatta ein Freikegeln gestiftet. Dieser Preis wird nun von den Jugendlichen mit Begeisterung eingelöst.
Die Königswürde als letzter Grünkohlesser erhält Karsten Schuchardt.
2012
Die Natur lässt sich nicht in Terminpläne zwingen, wieder einmal muss der geplante Termin zum Stegaufbau wegen Hochwassers auf den 31.03. zurückverlegt werden.
Wolfgangs eingeblendete Baggerbilder zeigen jedoch, dass auch die Fahrrinne rechtzeitig zum Saisonauftakt zur Verfügung steht. Und nach einigen Rumplern beim Ansegeln am 1. Mai haben sich alle an die neue Streckenführung gewöhnt. Fröhlich geht es weiter unter der Aufsicht des Feuermachers Karsten Schuchardt.
Der eingeschobene Arbeitseinsatz am 12.05. bringt uns bei der Instandhaltung der Anlage voran.
Die Bilder beweisen es, das Sommerfest findet bei Sonne statt.
Die Familie Schulz hat eine tolle Jugendregatta mit urigen Spielen organisiert. Das Schlussfoto zeigt viele Sieger mit Pokalen, und wer keinen Pokal in Händen hält, hat zumindest an Erfahrung gewonnen.
Das von Inga und Hella gezauberte Labskausessen rundet den gelungenen Tag ab.
Am Himmel stehen die Drachen vom Drachenfest, als die Familie Lopez unter zahlreicher Beteiligung von Vereinsmitgliedern am 16.09. ihre neu erworbene Segelyacht auf den Namen “Maria“ tauft.
Die fröhliche Runde bei Birgits Bilgensuppe und das von Steffen organisierte Absegeln beschließen die Veranstaltungen am Brack.
Vor dem Stegabbau zeigt noch Heiners Pfahlrüttelkonstruktion ihre Leistungsfähigkeit.
Der Diaabend bringt ein breites Spektrum. Henry zeigt Bilder von einer Schiffstaufe, bei der die Mitglieder noch viel jünger und die Schiffe kleiner waren. Heiner führt uns durch Schottland, und Wolfgang berichtet von seiner Kanadareise über Land.
Das Grünkohlessen im Gasthaus Nienau beginnt mit dem nun schon traditionellen Jugendkegeln und Kniffeln. Da die markierte Wurst nicht gegessen wurde, findet sich auf regulärem Weg kein König. Wolfgang übernimmt dafür die Verantwortung und die Königswürde.
2013
Zum Glück hat Wolfgang Zeyn zu wichtigen Terminen immer die Kamera dabei, da wird der Jahresbericht nicht langweilig.
Der Stegaufbau wird wetterbedingt auf den 6. April verschoben. Gegen die Kühle helfen nur heißer Tee und die Suppe von Inga und Heidi. Beim sonnigen Ansegeln am 1. Mai gewinnt Henry einen Buddel aus Steffens Bestand, weil er als Einziger eine genau 1cm dicke Scheibe von einem Baumstamm absägen kann.
Auch bei Regenwetter kann es fröhlich und gemütlich zugehen, so geschehen bei Ostrowitzkis Schiffstaufe am 25. Mai.
Am 2. Juni werden, aufgrund einer Hochwasserwarnug, die Wagen abgebaut und die Strecktaue der Steganlage bis an die Baumreihe verlängert. Zum 7. Juni ordnet der Bürgermeister die Räumung des Campingplatzes und Hafens an. Die noch im Hafen verbliebenen Boote der ASG verlegen nach Geesthacht. Am 12. Juni erreicht der Pegel in Hohnstorf seinen Höchststand mit 9,57 m. Anschließend läuft das Hochwasser nur lagsam ab. Die Steganlage erweist sich als Fangeinrichtung für Treibgut. Für das nächste Hochwasser gibt es Überlegungen, die Stegteile zu trennen und längs zur Strömung zu befestigen.
Erst am 17. August gelingt es, mit Arnos massivem Treckereinsatz das Gelände wieder herzurichten. Sogar die Schaukel wird, mit einem neuen Querträger versehen, wieder in Betrieb genommen. Natürlich ist das Sommerfest dem Hochwasser zum Opfer gefallen
Dafür wird die Jugendregatta, ausgerichtet von Familie Ostrowitzki, ein voller Erfolg mit vielen Pokalgewinnern. Das anschließende Labskausessen unter der Leitung von Inga und Hella rundet den Tag ab. Am Lagerfeuer wird noch bis spät in die Nacht erzählt.
Drachenfest und Bilgensuppe am 21.09. ergeben eine gute Verbindung bei guter Beteiligung. Der zerfledderte Vereinswimpel am Mast zeigt, dass es Zeit zum Absegeln ist. Peter Wriedt verschärft die Tour nach Lauenburg mit einem Fragebogen. Seine Pommes-Friteuse erfreut sich, nicht nur bei Kindern, großer Beliebtheit.
Der Wagen- und Stegabbau verläuft ohne Probleme und mit Birgits Suppe. Allerdings muss man sich immer wieder klar machen, dass es sich um eine gefahrengeneigte Tätigkeit handelt.
Der Versuch, die Schwimmfähigkeit des Treckers zu testen, muss scheitern.
Im Herbst hat sich offensichtlich ein Bieber angesiedelt, der beim Auslichten der Büsche hilft.
Auf dem Dia-Abend in Heiners Wohnzimmer, wird ein interessanter Film über Werners Atlantiktörn auf der Alexander von Humboldt gezeigt.
Heiner und Irmchen erhalten beim Grünkohlessen einen Präsentkorb überreicht, um die Lücken im Weinkeller wieder aufzufüllen.
Das Jahr endet traditionsgemäß mit Kniffeln und Grünkohl bei Nienau. Die Preisträger einigen sich schließlich auch über die Preisverteilung, und Hella trifft das Los der Grünkohlkönigin.
2014
Wolfgang lässt die Ereignisse der vergangenen Saison bebildert Revue passieren. Der Steg- und Wagenaufbau konnte ohne Behinderung zu den geplanten Terminen erfolgen. Die vorm Tonnenlegen erfolgten Lotungen lassen erwarten, dass die Fahrrinnentiefe auch noch für die kommende Saison ausreicht.
Zum Ansegeln, am 1. Mai, hat uns Peter Wriedt bei gutem Wetter mit einem Fragebogen auf die Reise geschickt. Uwe hat gewonnen und dafür einen edlen Tropfen erhalten. Das von Inga und Hella angerichtete Labskausessen fand in fröhlicher Runde statt. Mit acht Booten ging es Richtung Dömitz auf Pfingstfahrt.
Im Juni und Juli sind viele Mitglieder, da an keine Schulferienzeiten mehr gebunden, bereits auf Törn. Die Daheimgebliebenen ließen aber das Sommerfest deswegen nicht ausfallen. Auch auf dem Sommerfest des SVA am 28. Juni waren unsere Mitglieder vertreten.
Die Jugendregatta am 13. September, von Uwe mit vielen Pokalen und Spielen ausgestattet, hat allen Beteiligten Spaß gemacht. Auch Rainer und Daphne, eigentlich auf Südamerikatörn, haben hereingeschaut.
Das Absegeln, von Werner Zeletzki betreut, wurde weidgerecht von Heidrun und Werner mit Jagdhörnern verblasen.
Der Wagen- und Stegabbau erfolgte in bewährter Manier.
Hervorzuheben ist die lange überfällige, gründliche Reinigung der Fässer von den Muschelpaketen, die Uwe, mit Kärcher bewaffnet, energisch in Angriff nahm.
Beim Dia-Abend im November in Wendisch Evern zeigen Heiner und Arno, dass man von den Bergkuppen in Südtirol noch weiter schauen kann als auf See. Francisco und Karsten berichten von ihren Törns.
Der Vorschlag, das Kniffeln und Grünkohlessen in den Schützenhof Artlenburg zu verlegen, hat sich bewährt. Wir wollen weiter dort bleiben.
Die Grünkohlkönigskrone trägt Willi mit Würde. Wolfgang beendet seinen Bericht mit einem Gedicht a’ la Heinz Erhard.
2015
Wolfgang beginnt seinen Bericht mit einer Aufnahme über die Arbeitsleistung unseres Bibers, der sich nachhaltig um die Entbuschung im Vordeichbereich verdient macht.
Steg- und Wagenaufbau laufen planmäßig, natürlich mit der bewährten Suppe von Birgit. Die Lotungen ergeben eine ausreichende Wassertiefe.
Das Ansegeln am 1. Mai ist verbunden mit der 45-Jahr Feier der ASG. Nach Art der Gallier gibt es Wildschwein vom Grill. Salate und Kuchen der Seglerinnen sowie Getränke vom Vorstand tragen zum Gelingen des Tages bei.
Der Arbeitseinsatz am 9. Mai bringt uns ein Stück weiter. Die Pfingstfahrt nach Dömitz, von Hella und Francisco gut organisiert, brachte, trotz kühler Nächte, viel Spaß. Steffen sorgte mit dem Sommerfest für Stimmung bei den Stegliegern.
Der Wind hat uns bei der Jugendregatta im Stich gelassen. Jedoch boten Kegeln und Spiele einen guten Ausgleich, und die Pokale konnten von Uwe an die Gewinner verteilt werden. Das Auslösen einer Rettungsinsel erwies sich als etwas schwierig, aber dann tat das 40 Jahre alte Stück doch seinen Dienst und die Kinder konnten in ihr im Hafenbecken herumtreiben. Natürlich gab es dann auch noch Labskaus von Inga und Hella. Zum Absegeln schickte Wolfgang die Boote auf die Reise, und Karla fand die richtige Kräutermischung für den Geschmack an der Bilgensuppe.
Wagen und Stegabbau laufen, bis auf eine Unterbrechung der Wasserzufuhr, wie geplant. Bei Sonnenschein können wir dann die Suppe von Inga und Heidi löffeln.
Der Diaabend soll an kalte Sommerabende erinnert haben.
Beim Kniffeln und Grünkohlessen hat sich gezeigt, dass die Entscheidung für den Schützenhof richtig war. Die Königswürde geht auf Vera über.
Zum Abschluss erinnert Wolfgang mit Magnolienblüten an das Frühjahr.
2016
Wolfgang präsentiert einen bunten Bilderreigen aus den letzten 10 Jahren. Auch eine Galerie der Grünkohlkönige wird gezeigt. Stolze Grünkohlkönigin 2017 ist Ursel Gehrke. Den Saisonabschluss stellt der vom Wind zerfledderte Vereinsstander dar.
Der Diaabend im Schützenhof punktet mit interessanten Beiträgen. PeterWriedt hat die Aufnahmen vom Ansegeln mit Musikunterlegt. Der Rundreisebericht von Thomas und Julia über Hamburg und NOK in die Ostsee macht Spaß. Peter und Ute Schlitzkus berichten gut vorbereitet über Neuseeland, und Peter Wried führt uns mit seinem Film in die Schifffahrt traditioneller Art in den siebziger Jahren.
2017
Am Tage der Hauptversammlung gibt es zwei wichtige Ereignisse: 1. Die Wahl von Frank Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten und 2. die für die Zukunft des ASG´s so wichtige Vorstandwahl. Unser Vorsitzender Wolfgang Zeyn will sein Amt nach 13 Jahren abgeben. Jedoch leitet er seine letzte Hauptversammlung bis zum Ende. Die Vorstandwahlen werden zum Schluß stattfinden. Sein Bericht aus den Jahren seines Vorsitzes begeistert die Mitglieder. Die Werbung und der Bekanntheitsgrad des ASG muß verbessert werden. Jürgen stellt eine neue Internetseite vor. In den neuen Vorstand werden gewählt: 1. Vorsitzender: Jürgen Ostrowitzki; 2.Vorsitzender: Steffen Schulz; Kassenwart: Peter Schlitzkus; Schriftführer: Yorck Luce
Der neue 1.Vorsitzende dankt Wolfgang Zeyn für die langjährige, erfolgreiche Vorstandsarbeit und überreicht ihm eine Wetterstation, damit er auch an Land stets über die Wetterlage informiert ist. Seine Frau Karla bekommt einen bunten Blumenstrauß.
2018
Als neues Mitglied wird Werner Uhsadel unter Beifall der Mitglieder im ASG aufgenommen. Kritisch betrachtet wird der Wunsch des Übergangs in die passive Mitgliedschaft für einen begrenzten Zeitraum, z.B. ein Jahr. Sollte davon unter Berufung auf die Satzung verstärkt Gebrauch gemacht werden, sehen Mitglieder und Vorstand erhebliche Probleme.
Aus gegebenen Anlass wird darauf hingewiesen, dass Arbeiten grundsätzlich mindestens zu zweit ausgeführt werden sollen.
Die Holzleisten am Steg werden durch Aluklampen ersetzt. Damit ist, insbesondere für Gastlieger, besser ersichtlich wie sie ihr Boot „antüdeln“ können. Ferner wurden die Wagenunterteile neu gestrichen.
Die Jahresbilanz ist ausgeglichen. Jedoch wird auf Vorschlag von Heiner Bohne der Beitrag für Treckerfahrten um € 10,- auf € 40.- erhöht. Für Boote bis 6m wird eine Saisongebühr von € 400,- eingeführt.
Es wird ein Festausschuss für die 50 Jahr-Feier in 2020 gegründet.
Mitgliederwerbung ist ein weiteres Thema. Ideen wie Inserate, Tag der offenen Tür, Internet, Verlosung eines Saison-Liegeplatzes und auch die Öffnung für Motorboote wird diskutiert.
Peter Wriedt hält einen kurzen Vortrag über Verpflichtungen der Pächter und Nutzer des Winterlagers im alten Klärwerk.
2019
Auf dem Gebiet der Gastlieger gibt es eine erfreuliche Entwicklung. Dem Vorstand liegen 6 Bewerbungen bzw. Anfragen von Seglern und Motorbootfahrern vor. In diesem Zusammenhang wird heftig darüber diskutiert ob die Vereinssatzung den veränderten Gegebenheiten auf der Elbe angepasst werden soll. Der Vorstand wird beauftragt, die entsprechenden Satzungsänderungen zu bearbeiten.
In einem Arbeitseinsatz wurde die Wegpflasterung zum Stegaufgang hochgenommen, neu gegründet und wieder verlegt. Neue Aluklampen wurden montiert und Ausleger erneuert. Alle packten mit an und freuten sich über die erfolgreichen Ausführungen. Ferner wurde die Uferbefestigung am Stegaufgang verbessert.
Die defekte Schaukel und die Jollenslipanlage wurde abgebaut, weil diese nicht mehr sicher waren.
Der Vorstand wird in einer offenen Wahl bestätigt und einstimmig wiedergewählt.
Die Betonnung der Hafeneinfahrt soll verbessert werden. Zusätzliche Tonnen werden von der Gemeinde bereitgestellt, das Austonnen der Einfahrt machen die Vereine unter Führung und mit Werkzeugen des ASG. Die Hafeneinfahrt und das umliegende Gelände sind nicht von FFH-Einschränkungen betroffen.
Die 50-Jahr-Feier wird eine Veranstaltung auf dem Hafengelände des ASG. Als Termin wird der 23.05.2020 festgelegt.
2020
Die Satzungsänderungen sind den Mitgliedern schriftlich vorgestellt worden. Die Änderungen werden nochmals vorgestellt und einstimmig bestätigt. Unser Segelfreund Willy ist 40 Jahre im ASG gewesen und leider im Nov. letzten Jahres verstorben. Wir werden ihn in guter Erinnerung halten. 2 Mitglieder werden unter Applaus neu aufgenommen. Saison-Gastlieger Anmeldungen haben wir auch. Insofern wird der Steg wie auch im letzten Jahr gut ausgelastet sein.
Anfang August 2019 war der Wasserstand der Elbe und im Brack um 50 cm niedriger. Heimkehrer hatten Schwierigkeiten in den heimatlichen Hafen zu gelangen.
Seitens der Verbesserungen an der Infrastrukur des Geländes ist ein neuer Stromkasten und zusätzlich Möglichkeit der Wasserentnahme besonders zu erwähnen. Und eine neue rustikale und standsicher Schaukel ist auch vorhanden.
Zu guter Letzt wird das vom Festausschuss erarbeitete Konzept für die Jubiläumsfeier inklusive des Kostenrahmens vorgestellt. Die Planung findet Zustimmung.
2021-2030
2021
Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Pandemie, COVID-19 genannt, in Deutschland unter Corona bekannt, hat die Pläne für die Jubiläumsfeier deutlich durcheinander gewürfelt.
Der 1. Vorsitzende, Jürgen Ostrowitzki, begrüßt die zuhause vor ihren IT-Geräten sitzenden Mitglieder zur ersten, coronabedingten Hauptversammlung der ASG in Form einer Videokonferenz.
Die für den 23. Mai 2020 voller Elan geplante große Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Segelgemeinschaft beschränkt sich auf eine feierliche Enthüllung des Jubiläumsschildes durch Jürgen und Karsten und einem Glas Sekt für die auf den Booten applaudierenden Segler.
Der Vorschlag, statt des Diaabends einen Vereinsabend unter dem Motto „50 Jahre ASG“ zu veranstalten, stößt auf Interesse. Besser wäre aber dann als Termin Samsta, der 20.11.2021. Der Festausschuss will sich der Sache annehmen.
2022
Die Genehmigung des Protokolls des Online-Meetings vom 14.02.2021 erfolgt einstimmig, mit einem Dank an den Verfasser.
Mit einem Jahr Verspätung können wir unser Fest – 50 Jahre ASG - am 20.11.2021 im Gasthaus Nienau feiern. In einem viel kleineren Rahmen als ursprünglich angedacht, vergnügen sich die Mitglieder und Gäste bei einem ansprechenden Büfett. Die auf die Leinwand projizierten Aufnahmen über 50 Vereinsjahre kommentiert Rainer Firch, Wolfgang Zeyn trägt ein eigenes Gedicht vor und Uwe Gehrke ist die treibende Kraft im Festausschuss. Ein gelungener Abend.
Auf der Feier wird von Jürgen ein Stick mit den gezeigten Aufnahmen verteilt. Eine schöne Erinnerung an den Verein. Für die enorme Arbeit, die besonders Marten Ostrowitzki geleistet hat, übergibt Steffen einen Gutschein für den Golfer.
Damit der ASG seine günstigen Kostenstrukturen halten kann, sind gemeinschaftliche Arbeiten zur Unterhaltung und Optimierung der Anlage immer wieder notwendig. Des wegen hier ein Auszug der durchgeführten und geplanten Tätigkeiten. Von den für 2021 angedachten größeren Arbeiten sind erbracht: Verleistung der neuen Fenster im Aufenthaltswagen, Bau eines Holzgestells mit Plane zur Überdachung der Wagenverbindung. Anschaffung von Sonnenschirmen, Anstrich der Vereinswagen, Befestigung des Weges zum Stromkasten, zum Teil Erneuerung der Stegnieten.
Der Arbeitsplan für 2022 sieht vor: Neubau von 6 Stegauslegern, (Bohlen u. Fässer sind beschaft), Fertigstellung des Wagenanstrichs, Nietenerneuerung an der Steganlage, Bewuchs vom Pflaster entfernen, Einweisung zur Nutzung des Aufsitzmähers.
2023
In die Saison 2023 starten wir mit 23 Aktiven und 20 Passiven Mitgliedern. Das ist eine sehr gute Auslastung am Vereinssteg. Zusätzlich kommen noch Saisonlieger, die bei uns immer herzlich willkommen sind.
Das Vereinsleben hat sich 2022 wieder normalisiert. Alle Veranstaltungen konnten, bis auf die Hauptversammlung, planmäßig durchgeführt werden. Die Pandemie neigt sich dem Ende bzw. wir leben damit unter normalen Verhältnissen.
Ein Blick auf die in 2022 geleistete Arbeit: 2 Stegausleger sind fertigestellt, der Wagenanstrich ist abgeschlossen, Peter und Ute haben die Nieten auf dem Steg erneuert (eine mühselige Arbeit), die Pflasterung ist vom Unkraut befreit, das Schilf ist geschnitten.
Der Kassenwart, Werner Zeletzki, erläutert die gute Jahresbilanz. Die Saison- und Gastlieger haben erheblich zum guten Ergebnis beigetragen.
In diesem Zusammenhang wird die Reparatur bzw. der Kauf eines Aufsitzmähers erörtert. Die Versammlung stimmt dem Kauf eines Aufsitzmähers bis zum Preis von 3.500 € zu.
Der Trecker Johnny, der seit Jahrzehnten im ASG genutzt wird, wird dem Verein von den Eigentümern Heiner Bohne und Karsten Schuchardt zum Kauf angeboten. Einstimmig spricht sich die Versammlung für die Übernahme des Treckers zum ausgehandelten Preis aus.